31.1.2019 - Kulturbotschafter aus Taganrog in Badenweiler

Kulturbotschafter aus Taganrog in Badenweiler

Nachdem Ende Oktober letzten Jahres Badenweiler bei den „Deutschen Tagen“ im südrussischen Taganrog, seiner Kulturpartnerstadt, mit Museumsleiter Heinz Setzer und Vorstandsmitglied Rolf Siegismund (Dt. Tschechow-Ges.) aktiv vertreten war, erfolgte mit Stadtrat Gennadi Borodin am 31.1.2019 ein Gegenbesuch im badischen Heilbad. Die Besichtigung des Literaturmuseums „Tschechow-Salon“ und der Besuch des Tschechow-Denkmals am Burgberg des Kurortes gehörten dabei ebenso zum Programm wie ein informatives Gespräch bei Bürgermeister Karl-Eugen Engler. Borodin, der kulturgeschichtlich in Tschechows Heimatstadt höchst engagiert ist, versprach, bei der geplanten Reise einer Badenweilerer Delegation zum Gründungsfest Taganrogs am 12. September 2019 für jedwede mögliche Unterstützung zu sorgen.

Dass der 60-jährige Borodin sich einen weit über Taganrog hinausreichenden Namen als kommunaler Kulturmanager und -förderer erworben hat, lässt sich alleine durch zwei beeindruckende Aktionen belegen: Er brachte nicht nur den prächtigen Dokumentarband zum 190-jährigen Jubiläum des Taganroger Dramatischen Theaters, des heutigen „Tschechow-Theaters“, auf den Weg, sondern leitet auch die Marineaktionen des vor fünf Jahren erstmals durchgeführten „Reenactments“ der Belagerung Taganrogs im Krimkrieg 1855 durch die englische und französische Flotte, also einer historischen Nachstellung dieses zurückgeschlagenen Versuchs westlicher Truppen, die Hafenfestung Taganrog einzunehmen. Diese in den letzten Jahrzehnten Mode gewordenen, von den USA ausgegangenen Reenactments (russ. rekonstrukzija“), haben auch in Russland großen Erfolg. 2018 sollen 40.000 Besucher diesem Geschichtsfestival am „Puschkin-Ufer“ Taganrogs beigewohnt haben, das mit einem großen historischen Kostümball endete.

Das maritime Engagement Borodins hat Gründe, stammt er doch aus einer alten Seemannsfamilie und war selbst lange Jahre als Schiffsingenieur tätig. Heute ist er Generaldirektor der international, auch in Westeuropa tätigen Taganroger Firma „Polimerprom“, die Rohrleitungen, Pumpanlagen etc. vor allem für den Öl- und Gastransport produziert.

Heinz Setzer

28.11.2018 - „Mit Deutsch kannst du mehr!“ - Deutsche Tage in Taganrog

Gelungene „Deutsche Tage“ in Badenweilers Kulturpartnerstadt Taganrog in spannungsreichen Zeiten

„Mit Deutsch kannst du mehr!“ Unter diesem zündenden Slogan liefen vom 11. bis 16. November 2018 die „Deutschen Tage in Taganrog“ als eine ambitioniert-gelungene Kulturinitiative der südrussischen Heimatstadt Anton Tschechows, die eine knappe Autostunde von dem umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk entfernt am Asowschen Meer liegt. Allen west-östlichen aktuellen Krisen zum Trotz wurde mit Bravour unter Beweis gestellt, dass die von Peter dem Großen gegründete Hafenstadt, die „ohne den Einfluss der Deutschen nicht denkbar ist“, wie es gleich zu Beginn des Programmflyers zu lesen gab, sich auch heute wieder Deutschland und dessen Kultur verbunden fühlt.

Unterstützt von der Deutschen Botschaft in Moskau, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), dem Goethe-Institut in Rostow-am-Don und organisiert von der Südrussischen Föderalen Universität in Taganrog mit dem Tschechow-Institut für deutsche und französische Sprache an der Spitze sowie den weiteren Hochschulen, der Tschechow-Bibliothek, den Museen, Gymnasien und der Stadtadministration, wurde von der früheren „Perle Südrusslands“, so der Beiname der Stadt im 19. Jahrhundert, ein prall gepacktes fünftägiges Kulturprogramm mit großer Anteilnahme von Professoren, Studierenden, Schülern und Bürgern durchgeführt.


Natürlich wurden Gütersloh und Lüdenscheid als Partnerstädte Taganrogs geehrt, doch eindeutig im Rampenlicht stand Badenweiler als Taganrogs Kulturpartnerstadt, die durch Museumsleiter Heinz Setzer und Exhotelier Rolf Siegismund, beide auch Vorstandsmitglieder der Deutschen Tschechow-Gesellschaft, vertreten war. Cheforganisatorin Prof. Dr. Galina Polenowa vom Tschechow-Institut hatte Setzers Bildvortrag „Badenweiler – ein russisches Nest?“ an zentraler Stelle eingeplant. Dabei gab es viel Staunenswertes zu hören, etwa, dass im Jahr 1914 bei der großen Tschechow-Feier gerade elf Tage vor der Kriegserklärung des Deutschen Reiches an Russland (!), wobei sogar der Bau einer orthodoxen Kirche im Kurort verkündet wurde, der zahlenmäßig absolute Höchststand russischer Gäste vor dem Krieg erreicht wurde. Die „russische Kolonie“ bzw. das „russische Dörfchen“ Badenweiler, wie die Zeitungen damals über Badenweiler schrieben, schlidderte gleichsam traumwandlerisch in den Krieg. Beifall löste Siegismunds Versprechen aus, die von ihm über zehn Jahre betriebenen Einladungen an Taganroger Studentinnen zum Spracherwerb im Heilbad mit Unterstützung anderer Hotels wiederzubeleben.

Natürlich waren die „Deutschen Tage“ mit Ausstellungseröffnungen, Theateraufführungen, Tschechow-Rezitationen, Lesungen durch die Schriftstellerin Ines Burkhardt, Konzerten deutscher Komponisten und einen Bierabend in der wiederbegründeten deutschen Brauerei eine breitgefächerte kulturelle Werbeveranstaltung für die deutsche Sprache und Kultur. Zusammen mit nicht minder bedeutsam zu wertenden persönlichen Kontakten und Freundschaften wurde daraus eine glänzende Strategie für gegenseitiges Verständnis und transnationale Entspannung, was gerade jetzt wichtiger denn je erscheint. Dass Deutschkenntnisse dazu das Instrumentarium der Zukunft werden sollen, ist gewiss eine großartige, wenn auch gewagte Zukunftsvision. Nicht ohne Grund sagte der Erste Botschaftsrat Dr. Mathias Roth aus Moskau Badenweiler jede mögliche Unterstützung zu – sind doch die Kulturbeziehungen in der aktuellen Krisenzeit die verlässlichste Brücke nach Russland geblieben. Nächstes Jahr soll von russischer Seite das Jahr „Russland in Deutschland“ stattfinden, das Taganrog gerne nutzen würde, um seinen Kammerchor LIK, das Philharmonische Orchester und das Tschechow-Dramen-Theater zu den Partnerstädten zu senden – eine Perspektive, die von vielen Hoffnungen getragen wird.

Heinz Setzer

21.11.2018 - „Ein Denkmal für den unbekannten Feigling“

Wjatscheslaw Kuprijanow, geb. 1939 in Novosibirsk, lebt nach dem Studium der Sprachwissenschaft (seit 1967) als Lyriker und Übersetzer in Moskau. Mitglied des Russischen (1976) und des Serbischen (1999) Schriftstellerverbände, Mitglied des russischen und internationalen PEN. Er hat mehrere Autoren aus dem Deutschen übersetzt – von Hölderlin bis Nitzsche und Gunter Grass. Seine Verse sind in mehr als 50 Sprachen nachgedichtet, die letzen Bücher sind in diesem Jahr in Indien (Hindi) und Japan erschienen.

Helmut Golwitzer schrieb über diesen Autor: „Kuprijanow scheint mir einer der Dichter zu sein, deren Bewußtsein schon von der Geozentrik zur Kosmosweite übergegangen ist. Das gibt seinen Gedichten die große Perspektive, die Sicht des Menschenlebens von oben her. Das aber bringt die Erde nicht zum Verschwinden, unser Leben nicht zur Bedeutungslosigkeit. Als unser Himmelskörper wird die Erde nicht zu Nichts, wie nichtig klein sie auch im Vergleich zu den Dimensionen des Kosmos erscheinen mag. Sie ist „ein würdiger Platz“, der uns erlaubt, „einander nicht zu bedrängen und nicht auseinander zu fallen“ – ja gar mit einer Aufgabe für die Schulkinder auf anderen Planeten versehen.

Der hoffnungsvolle Ton ist bei diesem Russen stärker als der erschrocken verzweifelte, der vielen westlichen Dichtern heute näher liegt“

Jetzt liest er (nach der Lesungen in China und in Singapore) in im Annette Kolb-Saal des Kurhauses Badenweiler am 21. November um 20.15 Uhr aus seinem neuen russisch-deutschen Buch - “Ein Denkmal für den unbekannten Feigling“, Gedichte und Prosa, Pop-Verlag (Ludwigsburg). Zu diesem Buch schreibt Michael Krüger: „Wjatscheslaw Kuprijanow ist nicht nur ein bedeutender Vermittler zwischen Russland und Deutschland, sondern ein origineller Dichter und hintersinniger Satiriker, der die grosse Linie von Gogol über Ilf/Petrov bis in die Gegenwart zieht. Man muss ihn lesen!“

Er diskutiert auch über die neusten Problemen der Kultur und Weltpolitik.

30.5.2018 - Studierende der Universität Woronesch und der PH Freiburg in Badenweiler

Am Freitag vor Pfingsten zeigte sich erneut, wie weit der Interessenskreis für Badenweiler in Russland gewachsen ist, kam doch eine Gruppe von 15 Absolventen des anglistischen Masterstudienganges und Professoren der Universität Woronesch sowie der Pädagogischen Hochschule Freiburg unter Anglistikprofessor Thomas Raith ins Heilbad, um das Literaturmuseum zu besichtigen und die Gedenkorte an Anton Tschechow zu besuchen. Woronesch ist die Hauptstadt des gleichnamigen Gebietes in Südrussland, 520 km südlich von Moskau in der Nähe des Don gelegen.

Da es sprachlich mit Deutsch und Russisch jeweils bei der anderen Gruppe Probleme gegeben hätte, hatte sich auch Museumsleiter Heinz Setzer auf die heutige Lingua franca, das Englische, eingelassen. Zuerst führte er durch das Literaturmuseum Museum und dann bei strahlendem Sonnenschein durch den Kurpark zum berühmten Tschechow-Denkmal am Burgberg, wobei das großartige Panorama mit Blick in die Rheinebene nach Frankreich Begeisterung auslöste. „Tschechow hätte keinen besseren Platz bekommen können“ – so eine Stimme. Zudem ging es auch durch die römische Badtherme, die bei den Russen Staunen verursachte, so alt hatte man sich die Geschichte des Kurortes nicht vorgestellt.

Die russischen Gäste, die elf Tage aufgrund einer Partnerschaft mit der PH Freiburg in Deutschland verbrachten und dabei neben einem intensiven Begegnungsprogramm an der PH und Uni Freiburg auch noch Straßburg und Berlin besuchten, waren von ihrer Reise begeistert. In einem bereits veröffentlichten Internet-Bericht (link: http://www.vsu.ru/ru/news/feed/2018/05/9759) ist das auf Russisch, versehen mit Fotos aus allen Städten, nachzulesen. Eine der russischen Professorinnen, Elena Tschajka, hat Setzer dann später den folgenden Gruß geschickt:

„Die Reise nach Badenweiler wurde für uns wirklich eine große Erinnerung: Deswegen, weil wir so einen wunderbaren Sonnentag erlebten, und ebenso, weil dabei ein solch herausragender Spaziergang möglich wurde, und, nun das Wichtigste, weil wir erfahren haben, wie achtungsvoll und interessiert die Menschen in Deutschland sich zu den Spuren verhalten, die Tschechow in der Geschichte dank seines Talentes, seines heldenhaften Lebenseinsatzes und seiner Arbeit hinterlassen hat.“

Die Internetpräsentation aus Woronesch endet mit der Hoffnung, die Begegnungen mit Freiburg und Badenweiler fortsetzen zu können.

H. Setzer

Die deutsche und die russische Gruppe vor dem Museum. In der Mitte Prof. Raith von der PH Freiburg
19.11.2017 - „Die Freiheit, die Freiheit – Tra-ta-ta“

19. Internationales Literaturforum Badenweiler und Deutsche Tschechow-Gesellschaft

„Die Freiheit, die Freiheit – Tra-ta-ta“
100 Jahre russische Oktoberrevolution 1917 – 2017

Rezitation des berühmten Versepos‘ „Die Zwölf“
des symbolistischen Dichters Alexander Blok über die russische Revolution.
Gelesen von dem Schauspieler Martin Lunz;
Einführung: Prof. Dr. Rolf-Dieter Kluge; russische Hörbeispiele: Dr. Jana Wenzel 

Sonntag, den 19. November 2017, Matinee, 11.15 Uhr,
Annette-Kolb-Saal, Kurhaus Badenweiler

Am 07. November 1917 ergriffen die russischen Kommunisten unter der Führung von Wladimir I. Lenin und Leo Trotzki nach der Erstürmung des Sitzes der Provisorischen Regierung im Winterpalais in Sankt Petersburg die Macht im Lande. Sie errichteten in den folgenden Jahren eine zentralistische Diktatur, die den größten Flächenstaat der Erde unter dem Namen „Sowjetunion“ zu einer Weltmacht machte mit dem Anspruch, ein neues gerechtes Gesellschaftssystem zu errichten und weltweit durchzusetzen. Davon ist nichts geblieben.
Die Menschen in Russland waren am Ende des Ersten Weltkriegs noch mehr als in den anderen kriegsführenden Staaten erschöpft, sie hungerten und wurden arbeitslos. Unter diesen hoffnungslosen Verhältnissen breitete sich eine allgemeine Katastrophenstimmung aus, die den Zusammenbruch der Zivilisation und bisher bestehenden Staatenordnung in einem "Weltenchaos" oder einer "Weltrevolution" befürchtete und zum Teil sogar erhoffte.
Alexander Blok hat in seinem Poem "Die Zwölf" diese Stimmung in bisweilen expressionistischen Eruptionen genial gestaltet, seine Dichtung hat weltliterarischen Rang.

Eintritt: 10 €, Kurkarte und DTG-Mitglieder 8 €, Schüler/Studierende 4 €.

25.11.2017 - „… und da flogen ein paar Stinkbomben herein, nichts von Bedeutung…“

Einladung zur Lesung:

„… und da flogen ein paar Stinkbomben herein, nichts von Bedeutung…“
oder wie man sich zwischen alle Stühle setzt und dennoch reüssiert.
Eine kritisch-poetische Blütenlese zu Annette Kolb

Am Samstag, dem 25. November 2017, 20.15 Uhr, dem vorletzten Tag der großen Annette-Kolb-Ausstellung im Kurhaus Badenweiler, laden das Internationale Literaturforum Badenweiler und die Deutsche Tschechow-Gesellschaft zu einer kritisch-poetischen Blütenlese aus dem Werk der Schriftstellerin Annette Kolb und aus Wertungen über sie.

Die Ehrenbürgerin Badenweilers, „Fräulein Annette Kolb“, die vor 50 Jahren im hohen Alter von 97 Jahren in München verstarb, war in jeder Hinsicht ein Original und äußerst mutige Autorin, was schon Zeitgenossen wie Thomas Mann, Romain Rolland und Luise Rinser, aber auch ihr lebenslanger Freund und Gefährte im Kampf gegen Chauvinismus und für ein geeintes Europa, René Schickele, mit Bewunderung anerkannt hatten. Von 1923 bis 1933, als sie als Nachbarin Schickeles in Badenweiler wohnte, erlebte A. Kolb ihre erfolgreichste Zeit als Schriftstellerin und Essayistin. Nach langen Exiljahren während des Dritten Reiches in Ländern Europas und den USA, kehrte sie 1945 als Bürgerin mit zwei Pässen, dem deutschen und dem französischen, wieder nach Europa, zuerst nach Paris, zurück. Ihrem Häuschen in Badenweiler hielt sie bis zu ihrem Tod die Treue.

Bei der Lesung wird Mandy Leichsenring, deren Stimme als Literatursprecherin in Bann zieht, belletristische und essayistische Texte von A. Kolb, aber auch Meinungen über sie zu Gehör bringen. Der Badenweilerer Museumsleiter Heinz Setzer führt dabei kommentierend durch die verschlungenen Wege der Lesung.

Der Hörer erlebt dabei die beeindruckende Interpretation Luise Rinsers, die Kolb-Satire aus dem „Großen Bestiarium der modernen Schriftsteller“ von Kolbs erstem Förderer Franz Blei und die berühmte Charakterisierung Thomas Manns aus dem Roman „Dr. Faustus“. Und natürlich dürfen dabei auch der letzte, in Badenweiler geschriebene Roman „Die Schaukel“ als humorvolle Milieuschilderung der Jugendzeit Annettes unter dem Aliasnamen „Mathias Lautenschlag“ in München nicht fehlen oder Texte aus dem „Beschwerdebuch“ und aus Briefen.

Durch die Mischung aus Kolbschen Texten mit den Stimmen Dritter soll erlebbar werden, wie aufsehenerregend unangepasst, meist zwischen alle Stühle geratend, sich Annette Kolb zwischen 1913, als ihr erster Roman erschien, bis zu ihrem letzten Buch 1961, selbst inszenierte und zu Lebensende mit Lorbeeren überhäuft wurde.

Badenweiler darf A. Kolb gleich mehrfach dankbar sein, hat sie doch auch über Jahrzehnte mitgewirkt, den Boden für die Städtepartnerschaft mit dem französischen Vittel zu bereiten, deren 60-jähriges Jubiläum das Heilbad dieses Jahr feierlich begehen konnte.

Die Lesung ist die Schlussveranstaltung zur Ausstellung „Annette Kolb – Bürgerin zweier Vaterländer und literarische Stimme Europas“, die bis zum 26.11. täglich bei freiem Eintritt im Kurhaus zwischen 10 und 19 Uhr zu sehen ist und über 150 Exponate zu Leben und Werk der Schriftstellerin aus dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, dem Monacensia-Literaturarchiv der Stadtbibliothek München und dem Literaturarchiv Badenweilers zeigt.

Abendkasse-Lesung: 10 €; 8 € Kurkarte und DTG-Mitglieder; 4 € Schüler / Studierende

Ort: Annette-Kolb-Saal Kurhaus Badenweiler, Schlossplatz 2, 79410 Badenweiler